Skip to main content

Elektroauto Ladestation - Was Sie vor dem Wallbox Kauf wissen sollten !

Wer sich vor der Anschaffung einer Ladestation für Elektroautos ausreichend informiert, spart bares Geld beim Kauf der Wallbox sowie bei den Kosten der Wallbox Installation. Mit etwas handwerklichem Geschick, lassen sich leicht Einsparungen bis zu 1000€ realisieren. 

Warum sollte ich eine Wallbox kaufen?

Vorteil 1

Mit einer Wallbox laden Sie Ihr E-Auto schnell, unkompliziert und effektiv zu Hause! Die Ladezeit wird stark verkürzt, die Ladeverluste sinken und damit auch die Energiekosten.

Vorteil 2

Wenn man es mal eilig hat, laden Sie mit einer 22kW Wallbox in:

  • 10 Minuten bis zu 25 km Reichweite
  • 1 Stunde bis zu 150 km Reichweite

Vorteil 3

Besitzer eines Elektroautos und einer Ladestation laden Ihr Auto komfortabel über Nacht und steigen morgens in ein vollgeladenes und temperiertes Auto = Nie mehr Scheiben freikratzen!

Warum eine Wallbox kaufen?

Eine Wallbox verkürzt also die Ladezeit des Elektro Autos erheblich. In nur einer Stunde kann man je nach Ladeleistung und Verbrauch des Autos bis zu 150km Reichweite laden.  Zusätzlich werden die Ladeverluste und dadurch auch die Energiekosten reduziert.
Wenn man es mal eilig hat spart man einiges an Zeit und zusätzlich sogar noch Geld gegenüber dem Laden an einer 230V Steckdose. 

Unsere 2019

123456
Wallbox Wallbe 11kW ADAC Test 12/2018 Note gut (1,7) ADAC Test 08/19 sehr gut (1,1) ADAC Test 08/19 sehr gut (1,2) ADAC Testsieger 12/2018 (Wallboxen 11KW) TOP Ausstattung
ModellWallbox 11kW wallbe® Eco 2.0s (inkl. 5m Ladekabel)Wallbox 11kW Heidelberg Home Eco (inkl. 5m Ladekabel)Wallbox 22KW Webasto Pure Home (inkl. 4,5m Ladekabel)Wallbox 11kW ABL eMH1 EVSE553 (inkl. 6m Ladekabel)Wallbox 22kW KEBA KeContact P30 98150 b-series (inkl. 6m Ladekabel)Wallbox 22kW KEBA KeContact P30 97925 c-series (inkl. 6m Ladekabel)
SchutzartIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignet
LadesteckerTyp 2Typ 2Typ 2Typ 2Typ 2Typ 2
Ladekabel
Ladekabel Länge5 Meter5 Meter4 Meter6 Meter6 Meter6 Meter
Fehlerstrom SchutzDC-SchutzAC+DC SchutzDC-SchutzFI Typ A-EVDC-SchutzDC-Schutz
KommunikationEthernetNeinNeinNeinNeinEthernet
Energiezähler
Z.E. Ready
ZugriffsschutzkeinerkeinerSchlüsselSchlüsselkeinerRFID-Karte
Details Preis prüfen*Details Preis prüfen*DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*

Ist eine Wallbox überhaupt nötig? Ich habe doch eine Steckdose!

Generell ist es auch möglich ein Elektroauto über eine normale 230V Steckdose zu laden, aber warum ist dies nicht die beste Wahl?

Unsere 230V Haushaltssteckdosen sind nicht für eine lange Dauerbelastung mit so hohen Strömen ausgelegt. Um ein Überhitzen oder sogar Kabelbrand zu vermeiden, sollte man eine Haushaltssteckdose nicht dauerhaft mit so hohen Ladeströmen belasten. Als Obergrenze sollten 10A Ladestrom nicht überschritten werden.

Der Zeitfaktor

Lädt man sein E-Auto an einer Steckdose mit 10A auf, kommt man auf 2,3kW (230V x 10A) theoretische Ladeleistung. 

Um einen 40kWh Akku zu laden benötigt man an einer:

230V Steckdose: mind. 18 Stunden
11kW Wallbox: ~3,7 Stunden
22kW Wallbox:  ~1,9 Stunden

Der Kostenfaktor

In der Praxis gelangen von den 2,3kWh (230V*10A) Ladeleistung der Steckdose nur ca. 2kWh (bei unserer Renault Zoe nur 1,85kWh) wirklich in den Akku, der Rest sind Ladeverluste. Dadurch erhöhen sich die Ladezeit des Elektroautos sowie auch die Ladekosten. 

Die Ladezeit steigt durch die Ladeverluste bei einem 40kWh Akku von 18 auf mindestens 20 Stunden.

Die zusätzlichen Ladekosten betragen bei 20 Stunden * 0,3kWh = 6kWh
Bei einem Strompreis von 0,30€/kWh sind das 1,80€ zusätzlich!  

Rechenbeispiel Renault Zoe an 230V Schukosteckdose laden:

Um den 22 kWh Akku unserer Renault Zoe aufzuladen, benötigt man theoretisch knapp 10 Stunden. In der Praxis liegt die tatsächliche Ladezeit allerdings bei etwa 15 Stunden. Das liegt an den sehr hohen Ladeverlusten, welche bei dem geringen Ladestrom von 10A bei der Renault Zoe auftreten. Zum Vergleich: An einer 22kW Wallbox ist der 22kWh Akku unserer Zoe in ca. 1,25 Stunden geladen!

Am Beispiel unserer Renault Zoe verbrauchen wir an der Steckdose also ~35kWh Leistung um den 22 kW Akku zu laden! Diese 35kWh müssen wir auch dem Stromanbieter bezahlen! Also zahlen wir ca. 60% zusätzlich zu der eigentlich benötigten Leistung.

In den Akku geladene Leistung:  22kWh zu 0,30€/kWh = 6,60€ 
Abgerechnete Leistung bei Ladung über die Steckdose: 35kWh zu 0,30€/kWh = 10,50€
Abgerechnete Leistung bei Ladung über eine 22kW Wallbox: 25kWh zu 0,30€/kWh = 7,50€

Die Zusatzkosten beim Laden über eine Schukosteckdose

Die Zusatzkosten beim Laden über eine 230V Steckdose betragen bei unserer Renault Zoe also 3,90€ pro kompletten Ladevorgang von 0-100%. Lädt man das Elektroauto über eine 22kW Wallbox, belaufen sich die Ladeverluste lediglich auf 0,90€. Das sind 3€ weniger als beim Laden über eine Haushaltssteckdose je kompletten Ladevorgang. Allerdings sind die Ladeverluste bei der Renault Zoe Q90 auch besonders hoch, bei anderen Elektroautos sollten diese niedriger ausfallen.

Jetzt haben wir mit der 22 kWh Renault Zoe ein Elektroauto mit einem relativ kleinen Akku ausgewählt. Setzt man das in Vergleich zu einem Tesla Model S mit seinem bis zu 100 kWh großen Akku, kommen ganz andere Ladeverluste zustande. Außerdem würde der Ladevorgang über eine Haushaltssteckdose bei diesem Model ca. 2 Tagen dauern, um den Akku von 0 auf 100% zu laden. 

Eine Wallbox spart an dieser Stelle also nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch eine Menge Geld, so dass sich die Ausgaben für die Wallbox mit der Zeit amortisieren.

Elektroauto Ladezeit und Reichweite berechnen

Berechnen Sie ganz einfach die zu erwartende Ladezeit und die voraussichtliche Reichweite Ihres Elektroautos. Bei der Ladezeit ist zu beachten, dass keine Ladeverluste berücksichtigt werden, da diese je nach Fahrzeug und Ladegeschwindigkeit variieren.

Ladezeit des E-Auto Akkus berechnen

Akkukapazität (40kWh) / Ladeleistung (22kW) = Ladedauer in Stunden

40kWh / 22kW = ~1,8 Stunden

Reichweite des Elektroautos berechnen

Akkukapazität (40kWh) / Verbrauch (17kWh) *100 = Reichweite in km

40kWh / 17kWh * 100 = ~235 Kilometer

Wichtige Fragen vor dem Wallbox Kauf

Welche Ladeleistung soll die Wallbox haben?

Vor dem Kauf einer Ladestation sollte man sich über die benötigte Ladeleistung der Wallbox Gedanken machen. Es gibt Elektroauto Ladeboxen mit 3,7 kW (einphasig) bis 22 kW (dreiphasig) Ladeleistung.
Welche Wallbox sollte man also kaufen?

Die Ladeleistung einer Wallbox entspricht in etwa der Leistung, die dem Autoakku pro Stunde zugeführt werden kann. Je mehr Leistung die Ladestation hat desto schneller wird der Akku also geladen.

Allerdings muss das Elektroauto die zur Verfügung gestellte Ladeleistung der Wallbox auch aufnehmen können. Denn selbst an einer 22 kW Ladestation können manche E-Autos nur mit 3,7 kW laden. In diesen Fall wird dann die Ladefähigkeit des E-Autos zum limitierenden Faktor. Die Wallbox passt die Ladegeschwindikeit automatisch der maximalen Ladeleistung des Elektroautos an.

Weitere Informationen zum Thema:
Wallbox 11kW oder 22kW – Welche sollte ich kaufen?

Die meisten modernen 22kW Wallboxen lassen eine Einstellung der Ladeleistung zwischen 3,7kW bis 22kW zu, so dass man damit sehr flexibel aufgestellt ist. Wer weiß schon mit welcher Leistung das nächste E-Auto geladen werden kann?
Von daher würde ich mindestens eine 11kW, oder besser noch eine 22kW Wallbox empfehlen, damit man auch für die Zukunft optimal aufgestellt ist. Die Preisdifferenz zwischen den Leistungsklassen der Ladestationen ist mittlerweile zu vernachlässigen.

Welche Leistung steht am Hausanschlusskasten bzw. am Zählerkasten/Unterverteilung zur Verfügung?

Diese Frage kann am besten und zuverlässigsten ein Elektriker oder der Netzbetreiber beantworten.
Die meisten Hausanschlüsse bzw. Unterverteilungen liefern eine Leistung zwischen 22 kW (3x 32A Sicherungen) und 43 kW (3x 63A Sicherungen).

Verfügt der Hausanschluss nur über 22kW wird man niemals ein Elektrofahrzeug mit dieser Leistung laden können, da während der Ladezeit kein weiterer Verbraucher im ganzen Haushalt aktiv sein dürfte. Es empfiehlt sich also, mit einer Ladeleistung von maximal 11 kW zu kalkulieren.

Anders sieht es bei einem Hausanschluss ab 34 kW aus. Hiermit kann durchaus der Akku des Fahrzeugs durchgängig mit 22 kWh geladen werden, solange kein weiterer Großverbraucher (z.B. Durchlauferhitzer) parallel in Betrieb genommen wird.

Weitere Informationen zur Leistung des Hausanschlusskastens und zur Installation einer Wallbox sind in unserem Wallbox Installation Guide zu finden. 

Ab einer Ladeleistung > 11kW sollte eine Genehmigung zum Betrieb der Ladestation beim Netzbetreiber eingeholt werden.

Die Wallboxen im ADAC Test 2019

Auch wir haben die Heidelberg Wallbox bereits getestet und sind ebenfalls zu einem sehr positiven Ergebnis gekommen, gerade in Anbetracht des hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Von der Webasto Ladestation ist uns auch noch nichts schlechtes zu Ohren gekommen und diese bietet sogar Ladegeschwindigkeiten bis zu 22 kW. Daher können wir die guten Ergebnisse der Ladestationen beim ADAC Wallbox Test durchaus nachvollziehen.

Welche Zusatzfunktionen soll die Wallbox bieten?

Das integrierte Ladekabel

Ich persönlich würde keine Ladestation ohne integriertes Kabel verwenden wollen, da es mir zu umständlich wäre, das Kabel zu jedem Ladevorgang aus dem Kofferraum zu holen und anschließend wieder einzupacken.

Beim Laden bei schlechtem Wetter wird das Kabel nass und dreckig, es muss zunächst gereinigt werden bevor es wieder im Kofferraum verstaut werden kann.
Bei einer Wallbox mit einem integrierten Ladekabel gestaltet sich der Vorgang einfacher. Ähnlich wie beim Tankvorgang, verbindet man sein Auto mit der Ladestation. Nach dem Laden bzw. vor der Fahrt wird das Kabel einfach über einen Schlauchhalter gehängt.

Sollte man sich für eine Wallbox mit integriertem Ladekabel entscheiden, muss die erforderliche Kabellänge unbedingt beachtet werden, damit man ohne Probleme den Ladeanschluss seines E-Autos erreichen kann.

Es gibt natürlich auch Argumente gegen ein festes Kabel. Es besteht die Gefahr des Diebstahls bzw. der Beschädigung.

Wallbox mit Zugriffsschutz bzw. Ladefreigabe

Falls die Ladestation frei zugänglich am Haus steht, sollte man überlegen, ob ein Zugriffsschutz benötigt wird. Dieser verhindert, dass fremde Personen ihr Fahrzeug an Ihrer Ladesäule auf Ihre Kosten laden können.
Der Schutz erfolgt üblicherweise über einen Schlüssel oder über eine RFID-Karte. Dadurch ist das Laden des Elektroautos nicht ohne vorherige Autorisierung über eine Chipkarte oder mit einem Schlüssel an der Wallbox möglich.

Integrierter Energiezähler in der Wallbox

Manche Wallboxen verfügen über einen integrierten Energiezähler, an dem diverse Leistungsdaten abgelesen werden können, wie zum Beispiel den momentanen Verbrauch oder den Gesamtverbrauch. Alternativ bietet sich auch der Einbau eines Energiezählers in der Unterverteilung an, um die Verbrauchswerte der Ladestation abzulesen.

Wallbox mit Abrechnungsservice

Falls Sie beabsichtigen Ihre Wallbox für die Öffentlichkeit freizugeben, ist eine Ladestation mit integriertem Abrechnungsservice bzw. mit einer OCPP (Open Charge Point Protocol) Schnittstelle zu empfehlen. Dort stellen Sie im Backend System einfach Ihren verlangten Strompreis ein (z.B. 0,30€/kW) und erlauben Fremden bzw. dritten Personen, die Ladestation gegen Bezahlung zu nutzen. Die gesamte Abrechnung übernimmt dann der Abrechnungsservice bzw. das OCPP Backend System. Sie erhalten dann monatlich das Geld für Ihren „verkauften“ Strom bequem auf Ihr Konto überwiesen. Für diese Zusatzfunktion fällt bei manchen Anbietern allerdings eine monatliche Gebühr an.

Eine Wallbox mit diesem Service eignet sich gut, um den Chef für eine Lademöglichkeit an der Arbeitsstätte zu begeistern. Dieser hat dann keinen bis sehr wenig Aufwand die Ladestelle zu betreiben und Sie können während der Arbeitszeit Ihr Elektroauto laden.

"Smarte" Wallbox - Ladestation mit App- oder Online- Funktionen

Legt man Wert auf einen Online Zugriff per App oder Webbrowser, bietet es sich an auf eine Wallbox mit integrierter Kommunikationsschnittstelle zurückzugreifen. Mit dieser Schnittstelle kann man bequem auf die Daten seiner Ladestation zugreifen und diese auswerten. Am verbreitetsten ist der WLAN bzw. LAN-Anschluss (Netzwerkkabel mitziehen nicht vergessen), sowie der Zugang über eine eingebaute Sim-Karte. Viele Wallboxen sind dadurch auch aus der Ferne jederzeit erreichbar und steuerbar.

Eine Bluetooth Verbindung ist aufgrund der beschränkten Reichweite nur bedingt empfehlenswert. Diese funktioniert in der Regel nur einige Meter im Umkreis der Ladestation.

Über solch einen Kommunikationszugriff erhält man umfangreiche Ladestatistiken sowie die Möglichkeit, den Ladevorgang zu steuern bzw. zu überwachen.

Welche Schutzfunktionen sind für den Betrieb einer Wallbox nötig?

Für jeden Anschlusspunkt (Steckdose / Wallbox) ist nach DIN VDE 0100-722 eine eigene Fehlerstromschutzeinrichtung (FI-Schutzschalter bzw. RCD Typ-A) mit einem Bemessungsfehlerstrom I∆n ≤ 30 mA zu installieren. Zusätzlich ist ein Schutz gegen das Auftreten von glatten Gleichfehlerströmen (DC-Fehlerschutz) >6mA vorzusehen.

Viele Hersteller statten Ihre Ladestationen bereits mit integrierten Schutzvorrichtungen aus. Dadurch entfallen diese Schutzmaßnahmen bei der Installation in der Unterverteilung bzw. im Zählerschrank. Enthält die Wallbox z.B. bereits eine Gleichstromfehler- Erkennung (DC-Fehlerschutz), einen FI Typ A-EV oder einen FI Typ B, wird neben dem Leitungsschutzschalter nur noch ein einfacher und kostengünstiger FI Typ A (Kosten ca. 30€) benötigt. Das spart ca. 250-300€ beim Kauf der Elektro Komponenten bzw. 500€ bei der Installation durch den Fachbetrieb.

Sollte die Wallbox nicht bereits vom Hersteller mit einem Schutz gegen DC-Fehlerströme >6mA ausgestattet sein, ist dies bei der Installation zu berücksichtigen. Dadurch kann eine vermeintlich günstige Elektroauto Ladestation schnell 300-500€ Mehrkosten bei der Installation verursachen.

Der Leitungsschutzschalter

Der Leitungsschutzschalter, oft auch Sicherungsautomat genannt, dient dazu Kabel bzw. Leitungen sowie elektrische Betriebsmittel vor Kurzschluss sowie Überlast zu schützen. Der Einsatz von Leitungsschutzschaltern (LS-Schaltern) ist gemäß DIN VDE 0100 vorgeschrieben.

Leitungsschutzschalter Wallbox

Der Fehlerstrom Schutzschalter (RCD) FI Typ-A

Der FI-Schutzschalter überwacht den Strom des Verbrauchers (z.B der Wallbox). Wird eine Differenz zwischen dem  zu- und abfließenden Strom >30mA festgestellt, löst der FI-Schutzschalter blitzschnell aus und unterbricht damit die Stromzufuhr. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Fehlerstrom durch die Berührung eines defekten Kabels über den Menschen zur Erde abfließen kann. 

Der Gleichstromfehlerschutzschalter FI-Typ A-EV oder FI Typ-B

Viele Hersteller statten Ihre Ladestationen bereits mit integrierten Schutzvorrichtungen aus. Dadurch entfallen diese Schutzmaßnahmen bei der Installation in der Unterverteilung bzw. im Zählerschrank. Enthält die Wallbox z.B. bereits eine Gleichstromfehler- Erkennung (DC-Fehlerschutz), einen FI Typ A-EV oder einen FI Typ B wird neben dem Leitungsschutzschalter nur noch der kostengünstige FI Typ A (Kosten ca. 30€) benötigt. Dies spart ca. 250-300€ beim Kauf der Elektro Komponenten bzw. 500€ bei der Installation durch den Fachbetrieb.

Verfügt die Wallbox über keinen DC-Fehlerschutz ist dieser durch einen FI Typ-A-EV oder FI Typ-B bei der Installation zu berücksichtigen.

Wallbox FI-Schutzschalter Typ A-EV

Wieviel kostet eine Wallbox?

Die Wallbox Kosten werden zum größten Teil durch die Zusatzaustattung der Ladestationen bestimmt. Die Ladeleistung macht nur noch einen eher geringen Preisunterschied aus. Daher empfehlen wir auch mindestens eine 11kW Wallbox, besser noch eine 22kW Ladestation zu kaufen und die gewünschte Ladeleistung entsprechend einzustellen. So ist man auch für zukünftige E-Autos optimal vorbereitet und muss keine neuen Kabel verlegen lassen.

Die preiswerte Wallbox

Gut & günstig
11kW Ladeleistung incl. 5m Ladekabel

22kW - Volle Leistung

zum günstigen Preis
22kW Ladeleistung incl. 4,5m Ladekabel

Top Ausstattung

22kW + RFID Zugangsschutz + LAN + Energiezähler + PV Anbindung + 6m Ladekabel

Die Alternative

22kW + RFID Zugangsschutz + WLAN + APP Steuerung + mobile Nutzung möglich

Wie hoch liegen die Wallbox Kosten incl. Installation durch einen Fachbetrieb?

Falls bereits eine CEE Steckdose (380/400V Starkstromsteckdose) vorhanden ist kann diese auch zur Installation der Wallbox genutzt werden. Je nach Leistung der Steckdose (16A oder 32A) lässt sich daran eine 11kW (16A CEE) oder eine 22kW Wallbox (32A CEE) betreiben. Beim Wallbox Kauf sollte auf eine integrierte Gleichtromfehler Erkennung (DC-Fehlerschutz) geachtet werden, da diese ansonsten kostspielig in der Unterverteilung nachgerüstet werden müsste. Der Anschluss einer fest installierten Wallbox an eine CEE Steckdose ist nicht 100% normgerecht und müsste eigentlich über eine weitere Anschlussdose erfolgen. 

Die Installationskosten einer Wallbox sind von vielen individuellen Faktoren abhängig. Zu beachten wären u.a., die Entfernung zwischen Verteilung und Wallbox, die Verlegeart (auf/im Putz oder im Erdreich), die Anzahl der Wanddurchbrüche usw. Um Ihnen eine Vorstellung von den Installationskosten zu geben, haben wir nachfolgend 2 Muster Kostenvoranschläge (etwas gekürzt zusammengefasst) zur Installation einer Elektroauto Ladestation  dargestellt. Das erste Beispiel zeigt eine Wallbox mit integriertem DC-Fehlerschutz, das Muster 2 zeigt einen beispielhaften Kostenvoranschlag zur Installation einer Wallbox ohne Gleichstromfehler- Erkennung. Der Aufpreis, um den fehlenden DC-Fehlerschutz in der Unterverteilung nachzurüsten, liegt in diesem Fall bei ca. 420€.

Geld sparen beim Kauf und der Installation der Wallbox

Wallbox Installationsmaterial selber kaufen

Durch den eigenständigen Einkauf des benötigten Materials wie dem Wallbox Anschlusskabel, Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutzschalter, Verlegerohre bzw. Kabelkanal lassen sich schon bis zu 40% der Materialkosten einsparen. Weitere Information sind in unserem Wallbox Installation Guide zu finden.

Wallbox Montage selber durchführen

Die Montage der E-Auto Ladestation gestaltet sich sehr einfach. Meistens werden dazu nur 2-4 Löcher in der Wand benötigt in welche die Wallbox dann mittels handelsüblicher Dübel befestigt wird. Vielen Ladestationen liegt bereits eine Bohrschablone sowie das benötigte Befestigungsmaterial bei. Die Montagekosten der Wallbox lassen sich dadurch komplett einsparen.

Heidelberg Wallbox Home Eco - Ladestation Elektro- & Hybrid Autos 11 kW maximale Ladeleistung (5m) - 5
20m M40 40mm Leerrohr Elektrokabel-Rohr gemufft hellgrau PVC -

Kabelweg zur Ladestation selber ausbauen

Wer über etwas handwerkliches Geschick verfügt, kann auch den Kabelweg von der Unterverteilung bis zur Wallbox selber ausbauen. Dafür werden z.B. Leerrohre mittels Rohrschellen (Klemmschellen) bzw. Kabelkanäle an die Wände gedübelt. Falls eine Verlegung innerhalb des Erdreichs nötig ist, kann man den benötigten Graben auch gut selber ausheben und eine Menge Geld einsparen. 

Kabel zwischen Unterverteilung und Wallbox selber verlegen

Auch die Kosten zur Kabelverlegung zwischen der Stromverteilung und der Elektroauto Ladestation kann man sich sparen, indem man die Leitung(en) selber verlegt. 

Am besten man legt direkt eine Netzwerkleitung sowie ein weiteres Kabel (3×1,5mm²) für Beleuchtung/Steckdose dazu. Die Kosten für die Kabel sind gering und man hat diese im Bedarfsfall direkt schon vor Ort liegen, z.B. für den Betrieb eines Staubsaugers oder einer Beleuchtung mit Bewegungsmelder. 

Elektroauto Ladestation Fördermittel beantragen

Die Landesregierung von NRW fördert mit dem Programm progres.nrw den Aufbau von Ladesäulen für Elektroautos.

Die Förderung umfasst nur fest installierte bzw. fest mit dem Stromnetzt verbundene Wallboxen.

Anders als bisher können auch Privatpersonen diese Förderung in Anspruch nehmen.
Erstattet werden bis zu 50% (mit Nachweis der Nutzung von zertifiziertem Ökostrom) der Kosten, maximal jedoch 1000€ für jeden Ladepunkt.

Gefördert wird die Ladestation mit einer Leistung zwischen 11-22 kW, sowie die Verkabelung, benötigte Elektro Komponenten, Parkplatzmarkierungen, Fundament- und Tiefbauarbeiten, sowie die kompletten Montage- und Inbetriebnahme- Kosten.

Achtung: Es werden nur Maßnahmen bewilligt welche erst nach dem Zuwendungsbescheid beauftragt wurden.

Kostenübersicht 22kW Wallbox Installation in Eigenregie

Material selber bestellen

Indem man das notwendige Installationsmaterial selber bestellt lassen sich bereits über 130€ an Materialkosten einsparen. Hat man sich für eine Wallbox ohne integrierten DC-Schutz entschieden und benötigt dadurch noch einen Fehlerstromschutzschalter Typ B oder Typ A-EV, beträgt die Ersparnis sogar über 300€.

Anschlusskabel selber verlegen

Die größte Einsparung lässt sich erreichen, indem man die notwendigen Vorarbeiten, wie den Ausbau des Kabelweges mit Kabelrohren oder Kabelkanälen, sowie das Verlegen des Anschlusskabels zwischen der Unterverteilung und der E-Auto Ladestation selbst erledigt. Zwischen 300€ bis 1000€ Einsparung sind hier je nach Arbeitsaufwand möglich. Gerade wenn der Kabelweg durch das Erdreich führt kann man durch Eigenleistung viel Geld einsparen.

Die elektrischen Anschlussarbeiten an der Wallbox und der Unterverteilung bzw. im Zählerschrank sollten nur durch einen qualifizierten Elektriker ausgeführt werden. 

Beispiel Installations- Material für eine 11kW und 22kW Wallbox

Die Wallboxen

Der Wallbox Test vom ADAC. Im Dezember 2018 hat der ADAC diverse Wallboxen verschiedener Ladeklassen getestet. Es wurden Wallboxen zwischen 3,7kW bis 22kW auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Bedienfreundlichkeit getestet. Allerdings waren leider auch viele interessante Modelle beim Wallbox Test nicht vertreten.

Wallbox 11kW

Sehr Gut – NOTE 1,0

ADAC Testsieger 12/2018 (Wallboxen 11KW)
Wallbox 11kW ABL eMH1 EVSE553 (inkl. 6m Ladekabel)  Details

Wallbox 11kW

Sehr Gut – NOTE 1,1

Wallbox 22kW

Sehr Gut – NOTE 1,2

Wallbox 22kW

Sehr Gut – NOTE 1,4

Welche Alternative gibt es zur Wallbox?

Neben den fest zu installierenden Wallboxen gibt es als Alternative noch die Mobilen Ladestationen. Diese sind ebenfalls mit Ladeleistungen von 2,3 kW bis 22 kW erhältlich. Auch die benötigten Schutzvorrichtungen sind in der Regel bereits integriert. Außerdem sind die Schnelladekabel hier portabel und können einfach in den Kofferaum gelegt werden, so dass man diese nicht nur zu Hause, sondern fast überall nutzen kann.

Zum Anschließen des Ladekabels wird lediglich eine Steckdose benötigt. Ab 16A einphasig kann man mit 3,7 kW laden, 16A CEE dreiphasig bietet schon 11 kW Ladeleistung und mit einer 3 poligen 32A CEE Steckdose steht einem die volle 22 kW Ladeleistung zur Verfügung. Falls noch keine CEE Steckdose vorhanden ist, kann diese durch eine Elektrofachfirma nachgerüstet werden.

Wallbox oder Mobile Ladestation?

Die Frage ob man besser eine komfortable Wallbox installiert, oder flexibler mit einer Mobilen Ladestation aufgestellt ist, stellen sich viele Elektroauto Besitzer bzw. Käufer einer Ladestation. Beide E-Auto Lademöglichkeiten haben Ihre Stärken und Schwächen.

Wallbox oder Mobile Ladestation, welche Variante ist günstiger?

Legt man den Fokus auf den reinen Kaufpreis, überzeugt auf den ersten Blick die Wallbox. Bei gleicher Leistung und Ausstattung nähern sich beide Varianten aber bereits an. Ist bereits eine CEE Steckdose vorhanden, entfallen die Installationskosten bei der Mobilen Ladestation vollständig und die Gesamtkosten beschränken sich auf den reinen Kaufpreis. Eine Wallbox kann mit geringen Modifikationen allerdings auch auf eine bereits vorhandene CEE Steckdose als Energiequelle zurückgreifen. 

Flexibilität: Wallbox gegen Mobile Ladestation

Bei der Flexibilität gewinnt klar die Mobile Ladestation. Durch die Vielzahl der verfügbaren Adapter kann diese an fast jeder Stromquelle unterwegs betrieben werden. Besonders auf der Urlaubsreise ist man sehr flexibel, da fast jedes Hotel mindestens eine Steckdose zur Verfügung hat. Voraussetzung dafür ist, dass die Ladestation incl. Adaptern auch immer im Kofferraum des Autos mitgeführt wird.

Erfahrungsgemäß bleibt die Mobile Ladestation nach den ersten Wochen in der Garage hängen, da das ständige Ein- und Auspacken vielen auf Dauer zu umständlich wird.

Komfort und Optik: Wallbox gegen Mobile Ladestation

Hier spielt die fest installierte Wallbox ihre Stärke aus. Stecker nehmen, anstecken und vor dem Losfahren das Kabel wieder auf die Halterung hängen.
Es gibt kein Kabel, das erst wieder gereinigt werden muss bevor es im Kofferraum des Elektrofahrzeugs verstaut wird.

Obwohl es mittlerweile auch für viele Mobilen Ladestationen schon Wandhalter gibt, gewinnt hier spätestens bei dem optischen Erscheinungsbild die feste Wallbox. Auch der Diebstahlschutz ist bei der Wallbox wesentlich besser als bei einer Mobilen Ladestation.

Ökostrom muss nicht teuer sein - Vergleichen Sie die Preise

Um ein Elektroauto umweltfreundlich bzw. emissionsfrei zu fahren ist darauf zu achten woher der Strom stammt den Sie laden. Nur durch den Bezug von zertifizierten Ökostrom aus Solar-, Wind- oder Wasserenergie schonen Sie wirklich die Umwelt bei der Herstellung sowie beim Verbrauch der Energie.

Dabei muss Ökostrom nicht einmal teuer sein, vergleichen Sie selbst:

Keine Zeit oder Lust auf selber machen?

Beim Installationscheck von The Mobility House wird die Elektroinstallation vor Ort geprüft und ein unverbindliches Angebot für die Installation einer Ladestation erstellt.

  • Überprüfung der Elektroinstallation vor Ort
  • Erstellung eines unverbindlichen Angebots für die Installation einer Ladestation
  • Für Elektroinstallationen bis 22 kW Anschlussleistung
  • nur in Deutschland