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Recht auf Wallbox in Mehrfamilienhäusern verzögert sich

Die Forderung nach einem Rechtsanpruch auf private Ladestationen (Wallboxen) wird zunehmend lauter.
Bei vielen scheitert der Kauf eines Elektroautos an der Möglichkeit, dieses zu Hause laden zu können. Selbst Wohnungseigentümer stoßen dabei sehr oft auf Widerstand der Miteigentümer, wenn es um die Zustimmung zur Installation einer Ladestation geht. Bei Mietern stehen die Chancen noch viel schlechter.

Wohnungseigentumsrecht – Dies soll sich ändern

Da viele Punkte im Wohnungseigentums und Mietrecht ähnlich sind, fordern Eigentümer sowie Mieterverbände bereits seit langem eine umfassende Reform der Rechtsgebiete.

In ihren Koalitionsvertrag hatten Union und SPD im Februar 2018 festgehalten: „Einbau von Ladestellen für Elektrofahrzeuge von Mieterinnen und Mietern sowie Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer werden rechtlich erleichtert“.

Mehr Tempo beim Miet- und Baurecht von Grüne gefordert

Nach Ansicht der Grünen im Bundestag ist das Vorgehen der Regierung hingegen nicht nachvollziehbar. „Bei der Förderung der Elektromobilität fährt die Bundesregierung mit angezogener Handbremse. Der Markthochlauf für Elektroautos fällt bisher aus, weil noch immer nicht die Rahmenbedingungen für den Aufbau der Ladeinfrastruktur stimmen“, sagte deren verkehrspolitischer Sprecher, Stephan Kühn, Golem.de und fügte hinzu: „Die Anschaffung von Elektroautos scheitert regelmäßig, weil Mietern und Wohnungseigentümern in Mehrfamilienhäusern die Zustimmung zum Einbau von Wallboxen in den Tiefgaragen oder an den Hausparkplätzen verweigert wird. Wenn die Bund-Länder-Arbeitsgruppe tatsächlich eingesetzt wird, kommt sie Jahre zu spät.“


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