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Wallbox – Elektroauto Ladestation –
Was Sie vor dem Kauf wissen sollten !

 

Wer sich vor dem Kauf ausreichend informiert, spart bares Geld beim Kauf der Wallbox sowie den Kosten der Installation.

Auch beim Kauf der einzelnen Elektro- Komponenten kann man einiges an Geld sparen. Erfahrungsgemäß sind Ersparnisse bis zu 1000€ leicht zu realisieren.

 

 


 

Warum sollte ich eine Wallbox kaufen?

 

  • Mit einer Wallbox laden Sie ein E-Fahrzeug schnell, unkompliziert und effektiv zu Hause! Die Ladezeit wird stark verkürzt und die Ladeverluste sinken und damit auch die Energiekosten.

 

  • Wenn man es mal eilig hat: bis zu 150km Reichweite in 1 Stunde nachladen!

 

  • Besitzer von Elektroautos und einer Ladestation können Ihr Auto komfortabel über Nacht laden und steigen morgens in ein vollgeladenes und temperiertes Auto. 

 


Ist eine Wallbox überhaupt nötig? Ich habe doch eine Steckdose!

 

Generell ist es auch möglich ein Elektroauto über eine normale 230V Steckdose zu laden, aber warum ist dies nicht die beste Wahl?

Unsere 230V Haushaltssteckdosen sind nicht für eine lange Dauerbelastung mit so hohen Strömen ausgelegt. Um ein Überhitzen oder sogar Kabelbrand zu vermeiden sollte man eine Haushaltssteckdose nicht dauerhaft mit so hohen Ladeströmen belasten.

Lädt man sein E-Auto an einer Steckdose mit 10A auf, kommt man auf 2,3 kW (230V x 10A) Ladeleistung. Das bedeutet, um z.B. den 22 kWh Akku einer Renault Zoe aufzuladen, benötigt man theoretisch knapp 10 Stunden. In der Praxis liegt die tatsächliche Ladezeit allerdings bei etwa 16-18 Stunden. Das liegt an den sehr hohen Blindströmen, welche bei dem geringen Ladestrom von 10A auftreten. Zum Vergleich: An einer 22kW Wallbox ist der 22kWh Akku der Zoe in ca. 1,25 Stunden geladen!

Am Beispiel der Renault Zoe verbrauchen wir an der Steckdose also fast 40kWh Leistung um den 22 kW Akku zu laden! Diese 40 kWh müssen wir auch dem Stromanbieter bezahlen! Also zahlen wir fast das Doppelte der eigentlich benötigten Leistung.

Eine Wallbox spart an dieser Stelle also nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch eine Menge Geld, so dass sich die Ausgaben für die Wallbox mit der Zeit amortisieren.

 

Jetzt haben wir mit der 22 kWh Renault Zoe ein Elektroauto mit einem relativ kleinen Akku ausgewählt, setzt man das in Vergleich zu einem Tesla Model S mit seinem großen 100 kWh Akku, kommen zum einen ganz andere Summen zustande, zum anderen liegen wir bei Ladezeiten von ca. 2 Tagen, um den Akku von 0 auf 100% zu laden.


Welche Wallbox benötige ich?

 

Als erstes wäre die Ladeleistung der Wallbox zu klären. Es gibt Ladeboxen mit 3,7 kW (einphasig) bis 22 kW (dreiphasig). Welche sollte man also kaufen?
Die Ladeleistung entspricht in etwa der Leistung, die dem Autoakku pro Stunde zugeführt werden kann. Je mehr Leistung desto schneller ist der Akku also geladen.

Dazu stellt sich zuerst die Frage welche Leistung steht mir am Hausanschlusskasten bzw. am Zählerkasten / Unterverteilung von meinem Netzbetreiber überhaupt zur Verfügung?
Diese Frage kann am besten und zuverlässigsten ein Elektriker oder der Netzbetreiber beantworten.
Die meisten Hausanschlüsse bzw. Unterverteilungen liefern eine Leistung zwischen 22 kW (3x 32A Sicherungen) und 43 kW (3x 63A Sicherungen).

 

Ab einer Ladeleistung >11kW sollte der Netzbetreiber darüber informiert werden und durch diesen eine Genehmigung für den Betrieb eingeholt werden.

 

Verfügt der Hausanschluss nur über 22kW wird man niemals ein Elektrofahrzeug mit dieser Leistung laden können, da während der Ladezeit kein weiterer Verbraucher im ganzen Haushalt aktiv sein dürfte. Es empfiehlt sich also, mit einer Ladeleistung von maximal 11 kW zu kalkulieren.

Anders sieht es bei einem Hausanschluss ab 34 kW aus. Hiermit kann durchaus der Akku des Fahrzeugs durchgängig mit 22 kWh geladen werden, solange kein weiterer Großverbraucher (z.B. Durchlauferhitzer) parallel in Betrieb genommen wird.

Desweiteren ist die Ladefähigkeit Ihres Fahrzeugs noch von Interesse.
Denn selbst an einer 22 kW Ladebox können manche E-Autos nur mit 3,7 kW laden. In diesen Fall wird dann die Ladefähigkeit des Autos zum limitierenden Faktor.

Die meisten modernen Wallboxen lassen eine Einstellung der Ladeleistung zwischen 3,7 kW bis 22 kW zu, so dass man damit sehr flexibel aufgestellt ist. Wer weiß schon mit welcher Leistung das nächste Auto geladen werden kann?
Von daher würde ich mindestens eine 11 kW, oder besser noch eine 22 kW Ladebox empfehlen, damit man auch für die Zukunft optimal aufgestellt ist.

1234
Preis-Leistung Sehr Gut
Modell Wallbox 11kW ABL eMH1 Basic EVSE803 Typ 2 (inkl. 7m Kabel)Wallbox 22kW BMW i Plus EU Typ2 Elektroauto Ladestation 61902420905Wallbox 22kW KEBA AG KeContact P30 98150 b-series Typ 2 Kabel 6mWallbox 22kW ICU Eve Mini 904460034 Typ 2, RFID, SIM, LAN)
Preis

819,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

938,00 € 939,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

ab 1.049,00 €

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1.199,00 €

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Bewertung
SchutzartIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignetIP54, für den Außenbereich geeignet
LadesteckerTyp 2Typ 2Typ 2Typ 2
Ladekabel
Ladekabel Länge7 Meter5 Meter6 Meternicht Vorhanden
Fehlerstrom SchutzFI Typ A-EVDC-SchutzDC-SchutzDC-Schutz
Kommunikation-NeinNeinSim-Karte, Ethernet
Energiezähler
Z.E. Ready
ZugschriffschutzSchlüsselRFID-KartekeinerRFID-Karte
Abrechnungsservice
Preis

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DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*

 


Welche Zusatzfunktionen benötige ich?

 

  • Integriertes Ladekabel?
  • Zugangsschutz?
  • Kommunikationsmodul (Wlan, Lan, Bluetooth, Sim-Karte)?
  • Energiezähler?
  • Abrechnungsservice?
  • Integrierte Schutzvorichtungen?

 

Komfort durch integriertes Ladekabel der Wallbox

Ich persönlich würde keine Ladestation ohne integriertes Kabel verwenden wollen, da es mir zu umständlich wäre, das Kabel zu jedem Ladevorgang aus dem Kofferraum zu holen und anschließend wieder einzupacken.
Bei schlechtem Wetter wird das Kabel nass und dreckig. Anschließend muss erst das Kabel gereinigt werden bevor es wieder im Kofferraum verstaut werden kann. Bei einer Wallbox mit einem integrierten Ladekabel gestaltet sich der Vorgang einfacher. Ähnlich wie beim Tankvorgang verbindet man sein Auto einfach mit der Ladestation. Nach dem Laden bzw. vor der Fahrt wird das Kabel einfach über einen Schlauchhalter gehängt.

Sollte man sich für eine Wallbox mit integriertem Ladekabel entscheiden, muss die erforderliche  Kabellänge unbedingt beachtet werden, damit man ohne Probleme den Ladeanschluss seines Autos erreichen kann.

Es gibt natürlich auch Argumente gegen ein festes Kabel. Es besteht die Gefahr, dass es geklaut bzw. beschädigt werden kann.

 

Zugriffsschutz auf die Ladestation

Falls die Box frei zugänglich am Haus steht sollte man überlegen, ob ein Zugangsschutz benötigt wird.
Dieser verhindert, dass fremde Personen ihr Fahrzeug an Ihrer Ladesäule auf Ihre Kosten laden können.
Der Schutz erfolgt üblicherweise über einen Schlüssel oder über eine RFID-Karte. Dadurch ist ein Laden nicht ohne vorherige Autorisierung über eine Chipkarte an der Station möglich, bzw. über die Freigabe mit dem Schlüssel.

 

Alles auf einem Blick durch Kommunikation der Ladestation

Falls man Wert auf einen Online Zugriff per App oder Webbrowser legt, um auf die Daten seiner Ladestation zuzugreifen und diese auszuwerten, bieten manche Hersteller ihre Wallboxen mit einer Kommunikationsschnittstelle an. Am verbreitetsten ist der LAN-Anschluss (Netzwerkkabel mitziehen nicht vergessen) sowie der Zugang über eine eingebaute Sim-Karte. Über diese ist die Station dann auch unterwegs erreichbar. Auch eine W-LAN Verbindung bieten manche Wallboxen an. Bluetooth ist aufgrund der beschränkten Reichweite nicht sehr empfehlenswert.

Über solch einen Kommunikationszugriff erhält man umfangreiche Ladestatistiken sowie die Möglichkeit den Ladevorgang zu steuern bzw. zu überwachen.

 

Energiezähler in der Wallbox

Manche Wallboxen verfügen über einen integrierten Energiezähler, an dem man diverse Leistungsdaten ablesen kann, wie den momentaner Verbrauch oder den Gesamtverbrauch. Alternativ bietet sich auch der Einbau eines Energiezählers in der Unterverteilung an, um die Verbrauchswerte der Ladestation abzulesen.

 

Wallbox mit Abrechnungsservice

Falls Sie beabsichtigen Ihre Ladestation für die Öffentlichkeit freizugeben, ist eine Ladestation mit Abrechnungsservice zu empfehlen. An dieser stellen Sie einfach Ihren verlangten Strompreis ein (z.B. 0,30€/kW) und erlauben Fremden bzw. dritten Personen die Ladestation nutzen zu dürfen. Die gesamte Abrechnung übernimmt dann der Abrechnungsservice und Sie erhalten in der Regel monatlich das Geld für Ihren „verkauften“ Strom.
Eine Wallbox mit diesem Service eignet sich gut, um den Chef für eine Lademöglichkeit an der Arbeitsstätte zu begeistern. Dieser hat dann keinen bis sehr wenig Aufwand die Ladestelle zu betrieben und Sie können während der Arbeitszeit Ihr Elektroauto laden.

 

Integrierte Schutzvorrichtungen in der Ladestation

Viele Hersteller statten Ihre Wallboxen auch mit Integrierten Schutzvorrichtungen aus. Dadurch entfallen diese Schutzmaßnahmen bei der Installation. Dies spart Geld und auch Platz in der Unterverteilung. Enthält die Ladebox z.B. bereits eine Gleichstromfehler Erkennung (DC-Schutz) oder einen FI Typ A-EV bzw. Typ B wird neben dem Leitungsschutzschalter nur noch ein einfacher und kostengünstiger FI Typ A benötigt. Das spart über 200€ beim Kauf der Elektro Komponenten.

 

 


Wieviel kostet eine Wallbox überhaupt?

 

Die Preise variieren je nach Leistung und Ausstattung der Ladestation und beginnen bei ca. 600€.

Einen großen Vergleich der verschieden Modelle incl. Sonderfunktionen und Preise habe ich für Sie in der Rubrik Wallboxen zusammengefasst.

Einige, scheinbar teurere Modelle, punkten durch eine gute Ausstattung und haben z.B. bereits einen Fehlerstromschutzschalter integriert, welcher sonst für ca. 250€ separat gekauft werden müsste.

 


Wie hoch liegen die Gesamtkosten?

 

Um eine Vorstellung von den Gesamtkosten einer Wallbox incl. Installation zu bekommen, hier eine Beispielrechnung:

  • Wallbox
    Zur Preisbestimmung gehen wir von einem 22 kW Ladegerät im mittelpreisigen Segment mit integriertem DC-Schutz aus. Auf ein integriertes Ladekabel würde ich auch nicht verzichten wollen.
  • Anschlusskabel und Kabelweg
    Als Beispiel rechnen wir mit einem Kabelweg von der Unterverteilung bis zu der Wallbox von 25 Meter. Dafür benötigen wir dann ca. 27 Meter Kabel 5x6mm² sowie 20 Meter Leerrohr.
  • Ausbau Unterverteilung
    Für den Ausbau der Unterverteilung benötigen wir einen Leitungsschutzschalter 3-polig 32A sowie einem Fehlerstromschutzschalter des Typs A. Dadurch das der DC-Schutz bereits in der Wallbox integriert ist spart man hier die ca. 200€ Aufpreis zu einem Fehlerstromschutzschalters des Typs A-EV bzw. Typs B.
  • Kleinteile
    Für Kleinteile und Installationszubehör veranschlagen wir pauschal weitere 20€

 

Beispiel:

Modell Preis
1 Wallbox 22kW KEBA AG KeContact P30 98144 b-series Typ 2 Kabel 4m

ab 999,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsPreis prüfen*
2 20m M40 40mm Leerrohr Elektrokabel-Rohr gemufft hellgrau PVC

19,75 € 21,29 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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3 ABB F204A-40/0,03 Fi-Schutzschalter Typ A 4P 40A 30mA

24,94 € 25,49 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsPreis prüfen*
4 ABB S203-B32 Sicherungsautomat 32A - 1 ABB S203-B32 Sicherungsautomat 32A 3-polig

19,87 € 24,38 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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5 Gummileitung H07RN-F 5×6,0 mm² Gummikabel Meterware

3,80 € 4,05 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Die Gesamtkosten bei diesem Beispiel liegen incl. Anschlusskabel, Installationszubehör sowie den benötigten Elektro Komponenten bei ca. 1275€.
Dazu kommen dann noch die Kosten für die Anschlussarbeiten und die Abnahme durch einen Elektrofachbetrieb.
Erfahrungsgemäß betragen die Kosten hierfür zwischen 150€ und 300€.

 

 


Welche Alternativen gibt es zur Wallbox?

 

Juicybooster, Mobiles SchnellladekabelNeben den fest zu installierenden Wallboxen gibt es als Alternative noch die Mobilen Ladestationen. Diese sind ebenfalls mit Ladeleistungen von 2,3 kW bis 22 kW erhältlich. Auch die benötigten Schutzvorrichtungen sind in der Regel bereits integriert. Dazu sind die Schnelladekabel portabel und können einfach in den Kofferaum gelegt werden, so dass man diese fast überall nutzen kann und nicht nur zu Hause.

Zum Anschließen des Ladekabel´s wird lediglich eine CEE Starkstromsteckdose benötigt. Ab 16A einphasig kann man mit 3,7 kW laden, 16A dreiphasig bietet schon 11 kW Ladeleistung und mit einer 3 poligen 32A CEE Steckdose steht einem die volle 22 kW Ladeleistung zur Verfügung. Falls noch keine CEE Steckdose vorhanden ist, kann diese durch eine Elektrofachfirma nachgerüstet werden. 

 


Wallbox oder Mobile Ladestation?

Die Frage ob man besser eine komfortable Wallbox installiert, oder flexibler mit einer Mobilen Ladestation aufgestellt ist, stellen sich viele Elektroauto Besitzer bzw. Käufer.

  • Wallbox oder Mobile Ladestation, welche Variante ist günstiger?

    Beim betrachten des reinen Kaufpreises liegt auf den ersten Blick die Wallbox vorne.  Bei gleicher Leistung und Ausstattung nähern sich beide Varianten aber bereits an. Ist bereits eine CEE Steckdose vorhanden entfallen die Installationskosten bei der Mobilen Ladestation und die Gesamtkosten beschränken sich auf den reinen Kaufpreis. 

  • Flexibilität: Wallbox gegen Mobile Ladestation

    Bei der Flexibilität gewinnt klar die Mobile Ladestation. Durch die Vielzahl der verfügbaren Adaptern kann diese an fast jeder Stromquelle unterwegs betrieben werden. Besonders auf der Urlaubsreise ist man sehr flexibel, da fast jedes Hotel mindestens eine Steckdose zur Verfügung hat. Voraussetzung dafür ist, das die Station incl. Adaptern auch immer im Kofferraum des Autos mitgeführt wird. 
    Erfahrungsgemäß bleibt die Mobile Ladestation nach den ersten Wochen in der Garage hängen da das ständige ein- und auspacken vielen auf Dauer zu umständlich wird. 

  • Komfort und Optik

    Hier spielt die fest installierte Wallbox ihre Stärke aus. Stecker nehmen, anstecken und vor dem losfahren das Kabel wieder auf die Halterung hängen.
    Kein Kabel das erst wieder gereinigt werden muss bevor es im Kofferraum des Elektrofahrzeugs verstaut wird. 
    Obwohl es mittlerweile auch für manche Mobilen Ladestationen schon Wandhalter gibt gewinnt hier spätestens bei dem Optischen Erscheinungsbild die Wallbox.